Austernfischer

Austernfischer fallen sofort durch ihre langen und spitzen roten Schnäbel auf, mit denen sie wunderbar im Boden des Wattenmeers nach Nahrung picken können. Am liebsten essen sie verschiedene Muscheln.
Einst galten Austernfischer als gefährdete Tierart, dem ist heute zum Glück nicht mehr so.

Brachvogel

Der Brachvogel gehört zu der Art der Schnepfenvögel. Große Auffälligkeit: sein außerordentlich langer Schnabel. Bis zu 19 cm lang kann dieser werden.
In sumpfigen Böden sucht der Zugvogel gerne nach Würmern und anderem Getier, aber auch Beeren finden ihren Weg in den Rekord-Schnabel. Leider gilt der Brachvogel als stark bedrohte Tierart, da die Anzahl der Brachvögel in den letzten Jahren drastisch gesunken ist.

Kabeljau

Vorsicht vor dem Kabeljau! Zumindest gilt diese Warnung für Meeresbewohner, denn der Kabeljau ist ein klassischer Raubfisch. Ein klassisches Merkmal des Fisches ist eine helle Seitenlinie vom Maul bis hin zur Schwanzflosse. Geht es um Nahrung, ist der Kabeljau leicht zu beglücken, er frisst alles, was im Wattenmeer zu finden ist.

Nonnengänse

Nonnengänse leben zwar nicht im Kloster, sondern an der Meeresküste, tragen ihren Namen aber dennoch aus gutem Grund: das schwarz-weiße Gefieder des Zugvogels erinnert optisch an die Tracht einer christlichen Ordensfrau. Die Nonnengans gehört zur Ordnung er Gänsevögel und brütet gerne in Kolonien. Dafür zieht sich die Vogelgruppe gerne auf Felsvorsprünge zurück.

Schnabelschnäbler

Der Säbelschnäbler ist nicht gern allein. An der Nordseeküste, wo er ganzjährig zuhause ist, verbringt er seine Zeit gerne mit Artgenossen und brütet in Kolonien.
Er liebt das Salzwasser und die darin lebenden Krebse und Würmer. Sein Körper wird von schwarz-weißem Gefieder geschmückt.

Scholle

Die nah am Meeresboden lebende Scholle ist ein Plattfisch, und genau so sieht sie auch aus. In Sachen Rundumblick kann dem Fisch kein Meeresbewohner etwas vormachen – die Scholle hat sowohl vorne, als auch hinten ein Auge. Auf ihrem Speiseplan stehen Garnelen, Muscheln und Krabben.

Seehunde

Jeder kennt sie, jeder liebt sie: Seehunde. Sie sehen nicht nur goldig aus, sondern sind auch sehr gesellige Tiere. So bekommt man meist nicht nur eine, sondern gleich ein ganzes Rudel. Zu ihren Leibspeisen gehören Fische wie Heringe, Plattfische, Dorsche, Lachse und Stinte. Der durchschnittliche Seehund wird 30 bis 35 Jahre alt.

Seepferde

Seepferdchen sind einzigartige Ozean-Fische. Sie fallen durch ihr äußeres Erscheinungsbild auf, das nur wenig mit anderen Fischen gemein hat. Der Kopf der Fische erinnert optisch an den eines Pferds, woher sich auch der Name ergibt. Wenn es um Wasserqualität geht, sind Seepferdchen sehr wählerisch. Leben Seepferdchen in Gewässern, spricht es für hervorragendes Wasser.

Arngast

Leuchttürme müssen nicht immer an Land stehen. Turm Arngast steht mitten im Jadebusen. 1909 und 1910 erbaut ist er zwar noch immer in Betrieb, jedoch wird er inzwischen von Wilhelmshaven aus ferngesteuert. So vereinen sich Tradition und moderne Technik. Seit 2003 steht der Leuchtturm unter Denkmalschutz.

Baltrum

Die Inselkirche auf Baltum existiert seit 1826 und ist damit eine der ältesten Kirchen der ostfriesischen Inseln. Die Baltrumer Inselkirche steht aber nicht allein: vor ihr steht ein Glockenturm, der das Wahrzeichen der Insel ist. Gebaut wurde dieser im Jahr 1786. Durch den zunehmenden Tourismus wurde die Inselkirche im Jahr 1920 zu klein und es wurde eine neue, größere Kirche gebaut. So bildet das erste Bauwerk nun die „Alte Inselkirche“. Heute ist sie, neben den Gottesdiensten, ein beliebter Ort zur Besichtigung.

Borkum

Der Neue Leuchtturm Borkum entstand im Jahr 1879, weil der alte Leuchtturm ausgebrannt war. In einer Rekordzeit von 5 Monaten wurde er gebaut, sodass Schiffen vor Borkum nun wieder der Weg geleuchtet werden konnte. Wer den Weg von 305 Stufen in die Höhe auf sich nimmt, wird mit einer fantastischen Aussicht von der Plattform des Turms aus belohnt.

Greetsiel

Gleich zwei Windmühlen hat das niedersächsische Örtchen Greetsiel: die östliche und die westliche.
Die Greetsieler Zwillingsmühlen haben schon ganz schön was mitgemacht: Stürme und Brände forderten die Baulichkeiten immer wieder heraus, sodass die westliche Mühle im Jahr 1972 nicht mehr zum Mahlen dienen konnte. Stattdessen befindet sich inzwischen eine Teestube darin.
Die östliche Mühle verarbeitet bis heute Getreide.

Jever

Das Schloss Jever – 1428 errichtet, nachdem die vorherige Festung völlig zerstört wurde, war einst der Herrschaftssitz Jevers. Heute leben keine Adligen mehr in ihr, dennoch ist sie eine Besichtigung wert! Im Inneren befindet sich das Schlossmuseum, in dem Besucher mehr über die Geschichte des Schlosses, sowie über die Herrschaft Jever lernen können.

Neuwerk

Der Leuchtturm auf der kleinen Nordsee-Insel Neuwerk ist wahrlich eine Besonderheit. Er hebt sich nicht nur durch seine eckige Form von anderen Leuchttürmen ab, man kann in ihm auch übernachten.
Zudem hat der Turm ein beachtliches Alter: im Jahr 1310 als Wehrturm erbaut wurde er im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert und verbessert. Seit 1924 steht der Neuwerker Leuchtturm unter Denkmalschutz.

Norderney

Der schlanke Leuchtturm der Insel Norderney ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Der im Jahr 1874 erbaute Turm misst ganze 54m und bietet einen tollen Ausblick über die idyllische Insel.
Eine weitere Besonderheit, neben seiner beeindruckenden Höhe ist, dass der Leuchtturm Norderney außen mit roten Ziegelsteinen gebaut ist.

Roter Sand

Mitten im Wasser steht er, ganz klassisch rot-weiß gestreift. Zwar ist er Leuchtturm Roter Sand heute nicht mehr in Betrieb, zeigt sich jedoch noch hilfreich als Tagessichtzeichen.
Der Turm Roter Sand ist mit seinem maritimen Look nicht nur der Inbegriff eines Leuchtturms, der von 1880 bis 1885 errichtete Leuchtturm galt als Sensation und technischer Fortschritt des 19. Jahrhunderts. Noch nie zuvor gab es ein auf dem Meeresgrund gebautes Bauwerk.

Wilhelmshaven

Ein jeder Wilhelmshavener kennt sie: die Kaiser-Wilhelm-Brücke am Südstrand, oder wie sie bei uns genannt wird: die KW-Brücke, von der aus man einen wunderschönen Blick auf das Wasser hat. Gebaut wurde sie im Jahr 1907, seit 1975 steht sie unter Denkmalschutz. Die eindrucksvolle Brücke ist nicht nur das Wahrzeichen von Wilhelmshaven, sondern auch die größte Drehbrücke Europas.

Langeoog

„Das ist KEIN Leuchtturm!“
Mit diesem Slogan wirbt die Urlaubsinsel für ihr schickes Wahrzeichen, den Wasserturm von Langeoog. Der 1909 erbaute Turm fällt durch seine achteckige Form auf. Das Innere des Wasserturm samt Ausstellung kann kostenfrei besichtigt werden. Im oberen Teil des Wasserturms wartet das Highlight auf den Besucher: eine 360-Grad Panorama-Sicht auf die Umgebung.

Wangerooge

Zwei Vorläufer hatte der Westturm auf Wangerooge: Der erste Westturm, errichtet um das 14. Jahrhundert, diente als Kirchturm. Der zweite, gebaut zwischen 1597 und 1602, sollte eine Landmarke für Schiffe sein, die in die Weser einfahren.
Der dritte und heutige Turm wurde im Jahr 1932 gebaut, nachdem der zweite Westturm am Anfang des Ersten Weltkriegs gesprengt wurde.
Er sollte ein Turm für die Jugend sein. Dabei ist es geblieben: Heute befindet sich im Westturm eine Jugendherberge.

Sylt

Sylt – vor allem bekannt für seine lange Strände, zieht viele Besucher zu sich hin. Der Leuchtturm mit dem Namen „Der Lange Christian“ ist seit 1856 auf dem Inselteil Kampen zuhause und seit 1953 denkmalgeschützt.
Der ästhetische Turm hebt sich mit seiner schneeweißen Farbe von üblichen Leuchttürmen ab und galt im 19. Jahrhundert durch die Petroliumspeisung als technische Sensation. Auch heute ist der Lange Christian noch voll funktionstüchtig und diente schon so manchem Künstler als Motiv.